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31.01.06
  • Skype und Warner Music arbeiten bei Klingeltönen zusammen.

  • Das VoIP-Unternehmen Skype und der Musikkonzern Warner Music arbeiten bei Klingeltönen zusammen. Das hat die Wirtschaftszeitung 'Wall Street Journal' jetzt aus den Unternehmen erfahren. Skype wird die Musik-Klingeltöne dem Vernehmen nach binnen zwei Monaten für jeweils 1,50 Dollar anbieten. Der viertgrößte Musikkonzern der Welt stellt Content aus seinem gesamten Song-Angebot zur Verfügung.

    Zum Einstieg wird Skype Klingeltöne von der neuen Madonna CD "Confessions on a Dance Floor" ins Zentrum seiner Werbung stellen. Für Warner Music stellt die Zusammenarbeit einen wichtigen Schritt in Richtung neuer Distributionswege dar: "Es gab keine Verbindung zwischen Platten-Labels und dieser neuen Technologie", erklärte Alex Zubillaga, Executive Vice President für Digital Strategy bei Warner. Man habe zugleich mit weiteren VoIP-Providern verhandelt.

    Der Skype-Marketing-Manager Saul Klein gab ebenfalls an, dass man Gespräche mit weiteren Musikkonzernen plane, um das Angebot zügig auszubauen.
  • WHO-Studie: Handystrahlung verursacht keinen Krebs.

  • Die Nutzung von Mobiltelefonen erhöht nicht die Gefahr, an einem Hirntumor zu erkranken. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie mehrerer deutscher Universitäten, die im Rahmen der Interphone-Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) durchgeführt wurde. Das deutsche Forscherteam hatte seit dem Jahr 2000 844 Patienten, bei denen ein Hirntumor diagnostiziert worden war, untersucht. Diese Daten verglichen sie mit den Angaben von 1.535 gesunden Kontrollpersonen. Die Wissenschaftler kamen dabei zu dem Schluss, dass eine regelmäßige Nutzung eines Handys nicht mit einem höheren Risiko verbunden ist. Das gilt auch bei intensiver Nutzung des Mobiltelefons.

    Keinen Beleg fanden die deutschen Wissenschaftler für eine Häufung von Tumoren auf der Kopfseite, auf der nach Angaben der Patienten üblicherweise telefoniert wurde. Für Personen, die seit zehn Jahren und mehr ein Mobiltelefon nutzen, konnte keine abschließende Aussage getroffen werden. Ein möglicherweise leicht erhöhtes Risiko für Gliome lässt sich aufgrund der geringen Fallzahlen erst im Kontext mit der internationalen Auswertung angeben, hieß es. In den bisher veröffentlichten Teilstudien des Interphone-Projektes der WHO hatte sich kein derartiger Hinweis gezeigt.

    In Deutschland arbeiteten an der Studie das Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik (IMBEI) der Universität Mainz, die Arbeitsgemeinschaft (AG) Umweltepidemiologie des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg und die AG Epidemiologie und International Public Health der Universität Bielefeld. Trotz der ersten veröffentlichten Teilergebnisse wird eine abschließende Bewertung erst mit Vorliegen der internationalen Auswertung möglich sein. Mit dem Abschluss der vollständigen Studie ist im Laufe des Jahres 2006 zu rechnen.
    30.01.06
  • Gameloft wächst weiter dreistellig.

  • Mobile-Games-Anbieter Gamesloft weist für das 4. Quartal des am 31. Dezember abgelaufenen Geschäftsjahrs einen Umsatzanstieg von 71 Prozent auf 15,5 Mio. Euro aus. Für das Gesamtjahr schlugen gar 102 Prozent Wachstum auf 46,8 Mio. Euro Umsatz zu Buche - das dritte dreistellige Wachstum in Folge. Erfolgreich war man vor allem mit Lizenzthemen. Zu den Highlights zählten Handyspiele zu "Peter Jackson's King Kong", "War Of The Worlds" und "Splinter Cell: Chaos Theory". 96 Prozent des Umsatzes wurde mit Handyspielen erzielt. Die restlichen vier Prozent entfallen auf das Onlinegeschäft.

    Für die kommenden Monate sieht man sich gut gerüstet. Mittlerweile beschäftigt Gameloft über 2000 Angestellte, die in diesem Jahr mehr als 30 neue Spiele entwickeln und vermarkten sollen. Mit den inzwischen in die Tausende gehenden Versionen der zahlreichen Gameloft-Spiele in der Hinterhand, erwartet das Unternehmen stetiges Wachstum. Für das laufende Geschäftsjahr wird ein Plus von 40 Prozent auf 65 Mio. Euro prognostiziert.
  • Samsung-Handys bekommen bessere Displays.

  • Die Farbdisplays der Samsung-Handys sollen in Zukunft bei Sonneneinstrahlung wesentlich besser lesbar sein als bisher. Dafür habe man nun ein hoch-relexives Display entwickelt, das dreimal so gut lesbar sei als herkömmliche Handy-Displays, teilte der Elektronikkonzern jetzt in Seoul mit. Geheimnis der neuen Technologie mit dem Namen Super Reflective (SR) technology sei laut Samsung die Kombination neuer Werkstoffe, die zu einer wesentlich höheren Lichtkonzentration führen sollen als je zuvor. Auch sollen die Displays künftig nicht mehr nur von der Rückseite, sondern auch von vorne beleuchtet werden. "Unsere neuen super-reflexiven Displays ermöglichen es uns, den Kunden qualitativ hochwertige LCDs anzubieten, die sehr gut auch bei Sonnenschein lesbar sind", erklärte Jin-hyuk Yun, Vizepräsident des Mobile Display Business Teams bei Samsung.
  • Gofresh verdoppelt Umsatz.

  • Die auf Mobile Entertainment spezialisierte Gofresh GmbH meldet für das abgelaufene Geschäftsjahr Rekordzahlen. Der Umsatz habe sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt, der Gewinn sogar verdreifacht. Genaue Zahlen nannte das Unternehmen allerdings bislang nicht.

    Außerdem verzeichnete Gofresh eigenen Angaben zufolge im vierten Quartal 2005 einen Anstieg der mobilen Downloads um 320 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das Geschäft habe mit über 31.000 Downloads pro Tag im Vorweihnachtsgeschäft einen Rekord erreicht. Dafür sorgte laut Gofresh-CEO Antonio Vince Staybl "der kontinuierliche Ausbau der 'User Generated Content'-3G-Plattform, die Fokussierung auf eigene, flexible Entertainment-Formate sowie die Einbindung von Inhalten unserer Kunden".
  • T-Mobile steckt Handy in Swarovski-Täschchen.

  • Die Mobilfunker von T-Mobile wollen ihre Telefone in Zusammenarbeit mit den Kristallspezialisten von Swarovski schmuckvoll verpacken und zum Lifestyle-Accessoire "für trendbewusste Frauen" aufpeppen. Ihre erste Kollektion präsentierten die beiden Partner auf der Modemesse Bread & Butter Berlin - bislang eigentlich eher ein Treff für Streetwear-Themen.

    "Mit den edlen Schmuckstücken bringt T-Mobile als erster Netzanbieter eine eigene Handy-Accessoire-Linie auf den Markt", heißt es aus Bonn. Damit setze das Unternehmen "Trends und seine Strategie fort, sich im wachsenden Lifestyle-Markt mit innovativen Produkten und Angeboten zu positionieren". Zuvor hatten die beiden Kooperationspartner den Markt bereits mit einem Paketangebot mit Telefon, Relax-Tarif und Schmuckanhänger getestet.

    Das Angebot von T-Mobile und Swarovski umfasst verschiedene Handy-Täschchen im Glitzerlook sowie Anhänger für das Mobiltelefon. Erhältlich sein sollen die Accessoires voraussichtlich ab Ende April in den T-Punkten und über den Onlineshop von T-Mobile.
    27.01.06
  • plan_b im WAP-Fieber.

  • "Seitens der Netzbetreiber und Gerätehersteller sorgen höhere Bandbreiten bei der Datenübertragung und eine bessere Ausstattung der WAP-Handys mit großen hochauflösenden Farbdisplays für komfortableres mobiles Surfen", sagt Dr. Kai Bühler, CEO von plan_b media AG. "Diese verbesserten Rahmenbedingungen führen wiederum zu einer höheren Akzeptanz beim Handy-Besitzer und einem klar gesteigerten Interesse an mobiler Präsenz auf Seiten vieler Unternehmen." Und das spürt plan_b anhand einer gesteigerten Nachfrage für Komplettlösungen für WAP-Portale. Seit Jahresbeginn wurden bereits für mehrere Partner neue Inhalte umgesetzt. Unter anderem wurden Inhalte für die Nutzer von E-Plus und O2 zum Kinofilm "King Kong" integriert und für Vodafone Spanien realisierte plan_b ein WAP-Portal mit Highlights zum Film "Get Rich Or Die Tryin'".
    26.01.06
  • GfM World Kongress gewinnt Microsoft - Rasantes Wachstum.

  • Umsatzwachstum bei eGames und dem mobilen Entertainment Markt bis 2009. Die Medien- und Unterhaltungsbranche in Deutschland wächst um das Dreifache der Gesamtwirtschaft. Wachstumsraten von 16,9% bei eGames und 11,2% im Bereich des Internets fallen immer stärker ins Blickfeld der Werbeindustrie. Anfangs noch belächelt, erwecken nun die rasanten Entwicklungen immer mehr Interesse. Nicht allein der Endspurt bestimmt, wer Gewinner sein wird, vor allem der Start ist die entscheidende Phase. Der schnelle Anstieg der Teilnehmerzahl des GfM World Kongresses (75% gegenüber dem Vorjahr) bestätigt die magische Anziehungskraft der eGames und mobilen Entertainment Welt auf den Werber.

    Am 30. März 2006 findet der future vision - GfM World Kongress zum dritten Mal im stilvollem Ambiente des Grand Hotel Esplanade in Berlin statt. Inhalte wie In-Game Advertising, Product Placement, Sponsoring/Lizenzen, Werbespiele, Crossmarketing Aktivitäten werden dargelegt. Keynote hält Justin Townsend, CEO der IGA Partners Worldgroup. Thema „In-Game Advertising – Die Zukunft ist da!“. Mit fundierten Hintergrundinformationen, Marktanalysen, Erfahrungen und Erkenntnissen einer der ersten weltweit agierenden In-Game Advertising Mittleragentur.

    Tiefgehende Einblicke in die vernetzte Welt gibt das zukunftsweisende Unternehmen Microsoft. Mit dem Titel „Das zukünftige Wohnzimmer“ wird die perfekte Kommunikation zwischen der Medien- und der Werbeindustrie dargestellt. Unterstützend zum Vortrag wird die visuelle Darstellung nicht zu kurz kommen. Aus Sicht zweier Medienriesen erläutert ein TV- und ein Film- Produzent das Entwicklungs-potential des In-Game Advertising, sowie die Implementierung des mobile Entertainments und ihre werbliche Nutzung. Termin: 3. GfM (Games for Marketing) World Kongress, 30. März 2006 in Berlin.
    20.01.06
  • Musikverleger feiern Klingeltonurteil.

  • Der Deutsche Musikverleger-Verband (DMV) begrüßt das Urteil des Oberlandesgerichts Hamburg im Streit um die Auswertung von Klingeltönen zwischen EMI Music Publishing und dem Klingeltonanbieter Telemedia. Die Entscheidung sei eine Stärkung der Urheber, heißt es. Das Gericht hatte entschieden, dass Musikverleger neben den GEMA-Lizenzzahlungen einen Anspruch auf gesonderte Vergütung bei der Vermarktung von Klingeltönen haben.

    "Es geht nicht an, dass die cleveren Vermarkter von Musik auf Kosten der Autoren und Musikverleger den Boom mit Klingeltönen mit dreistelligen Millionenumsätzen nutzen, um damit die Urheber und Musikverleger zu Verlierern neuer Musikauswertungen zu degradieren", erklärte Gabriele Schulze-Spahr als Vorsitzende des DMV-Rechtsausschusses. Auch die von Telemedia bereits angekündigte Revision schreckt die Verleger nicht: Schulze-Spahr zeigte sich überzeugt, "dass der Klingeltonanbieter in diesem Verfahren mit einer eventuellen Revision auch beim Bundesgerichtshof keinen Erfolg haben werde".
    19.01.06
  • CBS produziert "Micro-Serie" für Internet und Handy.

  • Der US-Sender CBS hat eine TV-Serie produziert, deren Episoden maximal eine Minute lang sind. Gezeigt wird die "Micro-Serie" in der Werbepause von "CSI: Miami" ab 24. Januar auf CBS. Nach der TV-Ausstrahlung können Mobilfunk- und Handynutzer die Clips auf ihre Geräte herunterladen.

    "The Courier", so der Titel der Serie, handelt von einem Mann, der versucht, seine entführte Frau unter Lebensgefahr aus den Händen von Kidnappern zu befreien. Auf der Senderhomepage hält CBS für den Zuschauer weitergehende Infos zur Serie bereit sowie eine Downloadoption. Der Mobilfunkprovider Verizon bietet seinen Kunden die Serie als Handy-Download an.

    Die Miniserie ist ein Beispiel für die zunehmende Anstrengung von Fernsehsendern, Inhalte auf alternativen Plattformen wie Internet und Mobilfunk zu verbreiten.
  • T-Online bringt Wikipedia aufs Handy.

  • T-Online mobil integriert ab sofort die mobile Variante der freien Online-Enzyklopädie Wikipedia in sein bestehendes Wap-Angebot. Dazu nutzt T-Online die kürzlich vorgestellte Software von Sevenal, Entwickler und Anbieter von E-Business-Technologien. "Mit der Anbindung innovativer Dienste wie Wikipedia bauen wir unser mobiles Internetportal konsequent aus. Mit T-Online mobil möchten wird den Spaß am mobilen Surfen vermitteln und die Entwicklung des mobilen Internets forcieren", sagte Dr. Volker Binder, Bereichsleiter Produktmarketing Services und Mobiles Internet bei T-Online. Zu finden sei Wikipedia bei den "Mobilen Surftipps" in der Rubrik Ratgeber/Suche. Von dort aus gelangen mobile Surfer direkt auf die Wikipedia-Oberfläche und können Begriffe suchen, bearbeiten oder komplett neu verfassen.
  • Walkman-Handy verhilft Sony Ericsson zu Gewinnsprung.

  • Die Londoner Sony Ericsson MobileCommunications AB hat ihren Umsatz im vierten Quartal des laufenden Geschäftsjahres gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 15 Prozent auf 2,31 Mrd. Euro gelegen. Während damit die Analysteneinschätzung von 2,38 Mrd. Dollar verfehlt wurde, war der Grund für diese Steigerungen nach Unternehmensangaben die erfolgreiche Vermarktung der im August 2005 vorgestellten Walkman-Handys. Von den auf der Marke Walkman basierenden Mobiltelefonen seien seitdem drei Mio. verkauft worden, so Sony Ericsson. Insgesamt stieg der Absatz des Handyherstellers im vierten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 12,6 auf 16,1 Mio. Stück.
    18.01.06
  • I-play mit Skipping Stone für die GSM Association Awards 2006 nominiert.

  • Das Handyspiele-Unternehmen I-play gibt bekannt, dass der fesselnde Ein-Finger-Titel Skipping Stone für die Kategorie „Best Made for Mobile Game“ (Bestes Handyspiel) der GSM Association Awards nominiert wurde. Das Spiel, das begeisterte Kritiken erhielt, wurde vom koreanischen Unternehmen Gamevil entwickelt, im vergangenen September von I-play veröffentlicht und über I-plays 100 Partner umfassendes Betreibernetzwerk vertrieben.

    Rob Conway, CEO der GSM Association, erklärt: „Die GSM Association Awards 2006 waren speziell darauf ausgerichtet, die Vielfalt an Produkten und Dienstleistungen sowie die Qualität, den Einfallsreichtum und den Grad an Innovation zu veranschaulichen, die im preisgünstigen Mobilfunksegment zusammentreffen. Die eingereichten Vorschläge haben auch dieses Jahr wieder unsere höchsten Erwartungen übertroffen, ein Spiegelbild der weltweiten Dynamik der Mobilfunkbranche. Meinen Glückwunsch zur Nominierung für die Preisverleihung 2006.“

    Dies ist bereits die vierte Auszeichnung, die Skipping Stone in den letzten Monaten erhielt. Es war auch das einzige Handyspiel, das unter den „Best Games of 2005“ (Beste Spiele 2005) der The Chicago Tribune verzeichnet war, wurde von IGN Wireless zum „Wireless Game of the Year“ (Wireless-Spiel des Jahres) ernannt und Spiel des Jahres bei den Mobile Choice Awards.

    David Gosen, amtierender CEO von I-play dazu: „Die Nominierung für die 3GSM Association Awards im Bereich ‘Best Made for Mobile Game’ lenkt noch einmal das Augenmerk auf das Spiel und auf I-play. Der Titel ist die Definition vom einfachen Spielvergnügen. Hat man es einmal in der Hand, will man es nicht wieder weglegen. Dieser Stein wird noch sehr lange weiterhüpfen.“
  • Grundsatzurteil zu Klingeltönen erwartet.

  • Das Oberlandesgericht Hamburg wird voraussichtlich am Mittwoch ein Urteil in Sachen Urheberrecht bei Klingeltönen fällen. Dies berichtet die "Financial Times Deutschland" in ihrer Dienstagausgabe. EMI Music Publishing hatte den Schweizer Klingeltonanbieter Telemedia verklagt, da dieser sich geweigert hatte, neben den Gebühren an die Musikverwertungsgesellschaften zusätzliche Lizenzgebühren an EMI zu entrichten. Die bevorstehende Entscheidung gilt in der Branche als Grundsatzurteil für die urheberrechtliche Lizenzierung von Klingeltönen.

    Prozessbeobachter gehen davon aus, dass das Urteil zugunsten des Musikverlags ausfallen wird, da die derzeitige Lizenzierungspraxis vorsehe, dass für ein- und mehrstimmige Klingeltöne zwölf Prozent des Nettopreises an die GEMA und 18 Prozent an die Musikverlage abgeführt werden müssen. Die Klingeltonanbieter fürchten nun, dass das Urteil auf das Geschäft mit Realtones übertragen werden könnte. Für jene Snippets aus Originalmusikstücken zahlen Jamba! & Co. bislang keine Gebühren an die Musikverlage. Sollte sich das ändern, kämen auf die Anbieter massive finanzielle Belastungen zu. Laut GfK haben die Klingeltonanbieter alleine im 1. Quartal 2005 18 Mio. Euro mit Realtones verdient - 35 Prozent ihres Gesamtumsatzes.
  • Erste BenQ-Siemens-Handys vorgestellt.

  • BenQ Mobile, das aus der Integration der Handysparte der Siemens AG in den asiatischen Unterhaltungselektronikanbieter BenQ entstandene Unternehmen, hat heute die neue Mobilfunkmarke BenQ-Siemens sowie seine Strategie für das laufende Jahr vorgestellt. Wie es in einer Pressemitteilung des Unternehmens heißt, wolle man sich neben der Erreichung eines stabilen Geschäftsergebnisses 2006 darauf konzentrieren, das Angebot an UMTS-Geräten zu erweitern und "die Multimediastärke von BenQ nutzen, um eine deutliche Differenzierung durch die Produktpositionierung zu schaffen".

    Mindestens ein Drittel der BenQ-Siemens-Handys des Jahres soll demnach UMTS-tauglich sein; drei Viertel der Produkte werden einen Musikplayer oder ein Radio enthalten, die Hälfte aller Geräte mindestens eine 1,3 Megapixel-Kamera. "Wir wollen Kunden begeistern, die unseren Glauben an die Kreativität und die technologischen Möglichkeiten zur Bereicherung der Kommunikation im Alltag teilen. Die Marke BenQ-Siemens verkörpert diese Grundhaltung und stellt sich 2006 hohen Erwartungen - nicht nur, was die neu vorgestellten Produkte betrifft, sondern auch in der Art der Kommunikation", so Clemens Joos, CEO von BenQ Mobile. Sobald man den Markennamen "BenQ" gefestigt habe, werde der Name Siemens aus dem Branding verschwinden. Spätestens jedoch in fünf Jahren, so Joos.

    Mit dem EF81, dem S68 und dem S88 stellte das Unternehmen auch die ersten drei Produkte der BenQ-Siemens-Marke vor. Alle Geräte fallen nach Unternehmensangaben "durch ihr schlankes Design und die hochwertige metallische Oberfläche auf".
    17.01.06
  • Mobile Gerüchte rund um Apple.

  • Jüngste Patentpläne der Firma Apple und ein Analystenbericht geben den Gerüchten um eine Annäherung des Unternehmens an das Mobilgeschäft neue Nahrung. So wollte sich Apple zunächst den Namen Mobile Me für eine ganze Angebotspalette an mobilen Dienstleistungen von der Musik über Videos und Games bei den zuständigen US-Behörden patent- und markenrechtlich schützen lassen. Ebenfalls in diesem Paket enthalten: Hinweise auf die mögliche Verbreitung des Angebots, u.a. über das Internet, Mobilfunknetze oder TV-Kanäle.

    Das alles führt für den US-Analysten Shaw Wu schließlich zu der Vermutung, dass sich Apple nun doch noch als virtueller Netzbetreiber versuchen wolle. Der Einstieg des Unternehmens ins mobile Geschäft könne zudem der Verbreitung von Unterhaltungsangeboten auch in diesem Segment einen zusätzlichen Schub geben.
  • Nokia präsentiert neues Quadband-Handy im Klappschalen-Design.

  • Der finnische Mobilfunkausrüster Nokia präsentierte heute das Nokia 6125 und erweitert damit sein Angebot im mittleren Preissegment. Das Quadband-Smartphone (GSM 850/900/1800/1900) kommt im Klapp-Design mit zwei Farb-Displays und bietet eine 1,3-Megapixel-Kamera, so das Unternehmen heute in Düsseldorf. Zudem verfügt das Handy über Bluetooth, eine Infrarot-Schnittstelle und einen USB-Steckplatz. Zur Speicherplatzerweiterung dient eine MicroSD-Card, die mit einem Speichervolumen von bis zu 2 Gigabyte erhältlich ist.

    Mitteilungen können per SMS, MMS, E-Mail, Push-to-talk und dem hauseigenen Xpress-Audio-Format versendet werden. Die Wiedergabe von Filmen und Spielen erfolgt mit dem Flash-Player von Macromedia. Zudem verfügt das Handy über einen Audio-Player (MP3, MP4, AAC und WMA) und ein UKW-Radio sowie über Visual Radio und Video-Klingeltöne.

    Das so genannte "Flug-Profil" soll es dem Nutzer ermöglichen, auch während eines Fluges mit dem Kalender zu arbeiten oder Musik zu hören, ohne gegen das Handy-Verbot zu verstoßen. Das Quadband-Mobiltelefon 6125 von Nokia wird voraussichtlich ab dem zweiten Quartal 2006 im Handel verfügbar sein. Der Preis wurde ohne Steuern mit 230 Euro angegeben.
  • arvato mobile kooperiert mit Og Vodafone.

  • arvato mobile betreut als Content-Aggregator das Vodafone live! Portal (WAP) von Og Vodafone. Beide Unternehmen unterzeichneten einen Kooperationsvertrag, der zunächst die Lieferung von Klingeltönen, Realtones und Wallpapers für den isländischen Ableger von Vodafone vorsieht. In einer zweiten Phase will Arvato das Portal auch mit Spielen und Animationen ausstatten.

    "Durch den aktuellen Launch des Vodafone live! Portals in Island zeigt sich einmal mehr der Erfolg unserer engen Kooperation mit Vodafone Global", erklärt Christoph Hartlieb, Managing Director arvato mobile. Vodafone Island ist mit knapp unter 100.000 Mobilfunkkunden der zweitgrößte Netzbetreiber Islands.
    16.01.06
  • E-Plus und Deutsche Bank geben Kredit für Handykauf.

  • Im Rahmen einer Kooperation mit der Deutschen Bank will E-Plus Mobilfunk dafür sorgen, dass Kunden von "No Frills"-Marken wie simyo oder Base nicht auf ein bezahlbares neues Mobiltelefon verzichten müssen. Mit dem so genannten "Topkredit" der Absatzfinanzierung der Deutschen Bank sollen Kunden bei Abschluss eines Mobilfunkvertrags oder Kauf einer Prepaid-Karte künftig in allen E-Plus-Shops - frei unter allen verfügbaren Handys wählen und das Gerät ihrer Wahl ab 100 Euro Kaufpreis komfortabel finanzieren. Der effektive Zinssatz wird zum Start bei 9,99 Prozent per anno liegen. Es gilt eine Mindestrate von 15 Euro pro Monat.

    "Über Jahre hinweg haben die Kunden ihre Null-Euro-Handys über eine 24-monatige Vertragslaufzeit erkauft und dafür auch höhere Minutenpreise in Kauf genommen", erklärt Thorsten Dirks, Geschäftsführer bei E-Plus. "Mit diesem Angebot können Kunden, die sich für ein Discount-Angebot oder eine BASE Handy-Flatrate ohne subventioniertes Endgerät entscheiden, dennoch ein bezahlbares hochwertiges Handy leisten und wir sind sehr froh, mit der Deutschen Bank einen namhaften und zuverlässigen Partner gefunden zu haben."
  • kabel eins startet mobile "ClipCharts".

  • Der Fernsehsender kabel eins eröffnet begleitend zur Homevideo-Show "ClipCharts" ein WAP-Portal mit Handyvideos. Ab sofort erhalten Mobilfunker damit die besten Clips der Sendung direkt auf ihr Handydisplay. Ein Video ist nach Angaben von kabel eins pro Woche kostenlos. Jedes weitere schlägt mit knapp vier Euro zu Buche. Darüber hinaus können sich Handybesitzer den Moderator der Show, den animierten Eisbär Eddie Cool, als Wallpaper, Screensaver auf ihr Gerät laden. Zudem sollen auch verschiedene Funsounds zum Download bereitstehen. Das Portal wird vom Mobile-Messaging-Spezialisten conVISUAL AG im Auftrag von SevenOne Intermedia umgesetzt.
    13.01.06
  • Mobile Content Day informiert am 27. Januar 2006 in München.

  • 18,9 Milliarden Euro Umsatz für 2006 ist die gemäßigte Schätzung des Mobile Executive Summary für den Mobile Content Markt. Mobile Content ergänzt das traditionelle Medium, häufig ist es sogar fördernd. Bereits einige Tageszeitungen haben erkannt, dass Eilmeldungen den Verkauf ihrer Printausgaben steigern. Der Markt, der z. B. durch Sportblitzmeldungen erreicht wird, ist größer als der Markt der traditionellen Sportnachrichtenkäufer. Mobile Spiele animieren auch Nichtspieler zum Spielen. Unter dem Motto „Mobile Content für Medien“ startet der Mobile Content Day am 27. Januar 2006 im Forum des Goethe Institut in München.

    Auf der Veranstaltung referieren Conten - Anbieter, Wissenschaftler und Fachleute der Medien-wirtschaft über Erfolgsmodelle, wirtschaftlichen Nutzen und Vermarktungsstrategien der mobilen Inhalte von Musik, Games und TV. Weitere Themen, wie neue Zahlungswege und rechtliche Faktoren, werden den Mobile Content Day abrunden. Mit besonderer Spannung wird der rechtliche Vortrag von Dr. Johannes Ulbricht von der Kanzlei Michow Rechtsanwälte erwartet. Mitte Januar 2006 entscheidet ein Hanseatisches Oberlandgericht über die Frage, ob für Klingeltöne neben der GEMA- Lizenz noch eine weitere Lizenz beim Musikverlag erworben werden muss. An dieser derzeit gravierenden Rechtsunsicherheit bei der Klingeltonlizenzierung hängen für alle Beteiligten Millionenbeträge. Der unmittelbar am Verfahren beteiligte Anwalt Dr. Johannes Ulbricht legt zum ersten Mal auf dem Mobile Content Day die bisherigen Ergebnisse einem öffentlichen Publikum dar. Ebenfalls werden Fragen der Lizenzierung von Mobile Games und Videos beantwortet.
  • CBS entwickelt "mobisoap".

  • Die US-Fernsehanstalt CBS verstärkt ihre Aktivitäten im Mobile-Entertainment-Markt. Zurzeit entwickelt der Sender Medienberichten zufolge eine eigene Serie für Handys. Wann die mobile Seifenoper - CBS spricht von "mobisoap" - auf amerikanischen Handydisplays ausgestrahlt wird, ist bisher nicht bekannt. CBS bietet seit geraumer Zeit Videoinhalte von bekannten Shows und Serien wie "CSI: Crime Scene" u.a. über den Mobilfunkanbieter Verizon Wireless an.
  • Stiftung Warentest kürt easyMobile zum dreifachen Testsieger.

  • Stiftung Warentest hat den Hamburger "No Frills"-Anbieter easyMobile.de zum dreifachen Testsieger gekürt. Unter mehr als 600 getesteten Mobilfunktarifen erreicht easyMobile.de im D1-Netz demnach bei den Normaltelefonierern, Vieltelefonierern und Businesstelefonierern Bestnoten. Anhand der monatlich anfallenden Kosten wurde der jeweils günstigste Mobilfunktarif für fünf verschiedene Gruppen von Mobilfunknutzern (Wenig-, Normal-, Viel-, Businesstelefonierer sowie SMS/MMS-Fans) ermittelt. Berücksichtigt wurden unter anderem Gesprächsverhalten, Grundgebühr, Mindestumsatz und Taktzeit der Tarife.
    12.01.06
  • Handynutzer werden zu Wikipedia-Autoren.

  • Sevenal, Entwickler und Anbieter von E-Business-Technologien, ermöglicht den mobilen Zugang zur freien Onlineenzyklopädie Wikipedia. Die Software "FIT Mobile" (Filtering Integration Technology) setzt die Internetseiten in Echtzeit für Mobile Devices um und passt die Ansicht dem Display des jeweiligen Endgeräts an. So soll es auch möglich sein, unterwegs neue Artikel anzulegen oder alte Einträge zu bearbeiten und zu erweitern. Das Open-Source-Lexikon Wikipedia ist mittlerweile in 42 Sprachen verfügbar.
  • Macrospace-Gründer übernimmt EMEA-Management für glu mobile.

  • Glu Mobile, vormals Sorrent und Macrospace, benennt Kristian Segerstråle, einer der Gründer von Macrospace, zum neuen Managing Director EMEA (Europe, Middle Easst, Africa). Nach der Übernahme von Macrospace durch Glu Mobile war Segerstråle bist dato als Vicepresident of Production tätig.
  • Cyoshi eröffnet mobilen "Popo Club".

  • Cyoshi hat die exklusiven Vermarktungsrechte an der Puppenshow "Bullzeye" für Mobile Devices erworben. Geplant sind kurze Videoclips - bisher stehen rund 70 zum Abruf bereit - sowie Wallpaper, Sounds und Klingeltöne. "Bullzeye" wurde erfunden und produziert von Attik Kargar und Bernd Maile. Die Sendung zeigt in kurzweiligen Sketchen das "harte" Leben der S&M-Freunde Unbekannter Nr. 1 und Unbekannter Nr. 2 im berüchtigten "Popo Club", die "explosiven" Abenteuer von Raschid und Mufti, und entführt den Zuschauer in die chaotische Praxis von Dr. Sowieso.

    Bekanntheit erlangte das schwarz-humorige Puppentheater durch die RTL-Comedy "Freitag Nacht News", in deren Rahmen es bereits seit Jahren gesendet wird. Dabei waren die einäugigen Puppen nach Angaben von Cyoshi die absoluten Publikumslieblinge, insbesondere unter den jugendlichen Zuschauern, mit einem durchschnittlichen Marktanteil von 25,2% bei den 14 bis 19-Jährigen im Jahr 2005. Insgesamt schalteten demnach am Freitagabend regelmäßig bis zu drei Mio. Zuschauer "Bullzeye" ein.

    "Wir werden schon lange von unseren Fans darauf angesprochen, wann es 'Bullzeye' endlich auch für ihre Handys gibt. Mit Cyoshi Mobile haben wir den perfekten Partner für die Vermarktung gefunden", freut sich "Bullzeye"-Erfinder Bernd Maile.
  • Vodafone Japan will Marktführer in Preiskampf verwickeln.

  • Die im Vergleich zu den Marktführern KDDI und NTT DoCoMo kleineren japanischen Mobilfunkbetreiber planen, eigene Netzkapazitäten an Unternehmen anderer Branchen zu vermieten. Auf diese Weise soll einem Bericht der Wirtschaftszeitung "Nihon Keizai Shimbun" eine Vielzahl neuer MVNOs (Mobile Virtual Network Operator) entstehen, welche dann die Marktführer unter Druck setzen sollen - insbesondere beim Preis. So wollen Vodafone Japan, Softbank und zwei weitere Betreiber ihre Umsätze steigern und die Konkurrenzfähigkeit gegenüber den dominierenden Netzbetreibern verbessern.

    Schätzungsweise 20 bis 30 solcher Serviceprovider wären nach Einschätzung von Experten bis zum Sommer 2006 in Japan zu erwarten. Walt Disney Japan und Tokyo Broadcasting System gelten als sichere Kandidaten. Die japanische Vodafone-Tochter will entsprechende Verträge bis März 2006 abgeschlossen haben, hieß es. Softbank will noch im Januar Verträge mit einem Spieleentwickler und nicht näher genannten Medienhäusern unter Dach und Fach bringen.
    11.01.06
  • I-play beeindruckt mit großen Plänen für das erste Quartal.

  • 10. Januar 2006: Das Handyspiele-Unternehmen I-play gibt eine attraktive Produktpalette für das erste Quartal 2006 bekannt. Geboten werden verschiedene Genres, von Ein-Finger-Puzzles bis zu Umsetzungen bekannter Sport- und Action/Adventure-Spiele:

    - Torino 2006TM – The Official Mobile Phone Game of the Olympic Winter Games
    - U.S. Olympic Team Ice Hockey
    - SlyderTM – das hochgelobte, knifflige Puzzlespiel
    - Boulder Dash®-M.E.TM 2 – der zeitlose und allseits beliebte Action-Puzzle-Klassiker
    - 24" – das bahnbrechende Handyspiel zur weltweiten TV-Hitserie

    Das neue Jahr wird mit Torino 2006TM – The Official Mobile Phone Game of the Olympic Winter Games eingeläutet, das bereits im Februar im Vorfeld der Olympischen Winterspiele in Turin veröffentlicht wird. Der Titel ist das erste Handyspiel mit einer offiziellen Lizenz von International Sports Multimedia (ISM), dem exklusiven Lizenznehmer für interaktive Unterhaltungssoftware des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), und wird weltweit über I-plays Betreibernetzwerk mit mehr als 100 Partnern veröffentlicht. Das Spiel fängt die Spannung und Leidenschaft der Olympischen Winterspiele 2006 auf dem Handy ein und ermöglicht Handybesitzern weltweit, ihre Fähigkeiten in einigen typischen Olympischen Winterdisziplinen auf die Probe zu stellen, darunter Abfahrt, Skisprung, Curling und Bob.

    Das ausschließlich in den USA erhältliche "U.S. Olympic Team Ice Hockey" ist das erste Handyspiel mit Lizenz von International Sports Multimedia, dem exklusiven Lizenznehmer des United States Olympic Committee (USOC), und wird zeitgleich mit dem Start der Olympischen Winterspiele 2006 in Turin veröffentlicht. Das Spiel ist eine realistische Simulation des Olympischen Eishockeys und enthält ein USA-Team sowie die elf anderen Nationalmannschaften, die vom 10. bis 26. Februar in Turin antreten.

    Für Casual-Gaming-Fans veröffentlicht I-play im ersten Quartal 2006 zwei altbewährte Franchises – SlyderTM und Boulder Dash®.

    In SlyderTM müssen die Spieler den runden blauen "Slyder" durch 150 knifflige Labyrinthe mit steigendem Schwierigkeitsgrad manövrieren. Der Titel hatte bereits großen Erfolg als Online- und Pocket-PC-Version und auch das Handyspiel erhielt herausragende Wertungen, unter anderem ein großartiges 8.9 von IGN Wireless mit der Bemerkung "dieses süße und clevere Puzzle wird Sie demnächst süchtig machen". Das intensive und fesselnde Spielvergnügen wurde von Sandlot Games und Dhruva Interactive entwickelt und wird von I-play in Europa und Asien veröffentlicht und vertrieben. Durch seine lustigen Charaktere und zahlreichen Spielmodi bietet Slyder mehrfach wiederholbaren Spielspaß. Wie die zahlreichen Evergreen-Klassiker beweisen, ist der Markt für Casual-Spiele groß und Slyder wird sich als "Pac-Man des 21. Jahrhunderts" etablieren.

    I-plays zweiter Casual-Titel im ersten Quartal wird Boulder Dash®-M.E.TM 2, die neueste Mobilumsetzung des zeitlosen und allseits beliebten Action-Puzzle-Klassikers von First Star Software, der sich seit seiner Veröffentlichung auf den Heimcomputern und Spielhallenautomaten in den 80er Jahren mehrere Millionen Male verkauft hat. RockfordTM, die Hauptperson des Spiels, macht somit nach langer Wartezeit wieder mobil, nachdem er 2003 sein erfolgreiches und preisgekröntes Handydebüt gab. I-play und First Star werden das von InstantCom entwickelte Spiel exklusiv über I-plays ausgedehntes weltweites Netzwerk an Betreibern, Portalen und Einzelhändlern veröffentlichen.

    Last but not least wird auch die Handyspiele-Umsetzung der Hitserie "24" aus dem Hause Twentieth Century Fox zusammen mit dem Start der fünften Staffel der Serie einem weltweiten Publikum präsentiert. "24" ist bereits jetzt einer der weltweiten Superhits des 21. Jahrhunderts. Die Serie hat in Europa und Nordamerika gleichermaßen Rekorde gebrochen und die DVD-Abverkäufe steigen von Saison zu Saison. Sie hat zahllose Kreativpreise gewonnen und ihre Hauptfigur Jack Bauer wurde zum Held der Nach-Millenniumszeit. Die laufende Uhr und Ihr Mobiltelefon sind die Schlüssel zum Plot des Spiels, bei dem Sie in der Rolle eines CTU-Agenten eine Reihe von Missionen bestreiten, die das Action/Adventure-Spiel auf dem Handy neu definieren. Vom ersten Spielmoment an wird in Anlehnung an das aus "24" bekannte Echtzeit-Motiv die zeitbedingte Spannung der Serie vermittelt, bei der jede Sekunde zählt und das nächste Unglück nur Minuten entfernt sein könnte – ein Durchbruch im Handyspiele-Bereich.

    "Der Content bestimmt das Geschäft, und die Titel und Spielerlebnisse, die wir im ersten Quartal 2006 bringen, haben allesamt Massenmarkt-Potenzial. Mit der Kombination von Casual-Titeln nach dem Ein-Finger-System und starken Franchises beweist I-play erneut sein Potenzial in Sachen spaßiger und leicht zugänglicher Handyspiele", erklärt David Gosen, CEO von I-play.
  • Jamba! packt eBay in die Hosentasche.

  • Die Handysoftware "Mobile Auctions" erlaubt es eBay-Nutzern in Deutschland, auf das Serviceangebot des Auktionsportals auch von unterwegs zuzugreifen. Sowohl Käufer als auch Verkäufer sollen die für sie relevanten Auktionen im Blick haben: Die Produktinformationen sind angereichert mit Bildern, Beschreibungen sowie Informationen zu Verkäufer und Zahlungsmöglichkeiten. Ein Ticker informiert über demnächst beendete Auktionen, wenn gewünscht, erinnert auch ein Alarm an das Ende. Die Datenübertragung und Kommunikation mit dem Internetangebot erfolgt via WAP bzw. einer mobilen Internetverbindung. Jamba! bietet die Software ab sofort für knapp fünf Euro zum Download an. Eine breite Palette von Mobiltelefonen soll unterstützt werden.
    10.01.06
  • I-play präsentiert Frühjahrskollektion.

  • Handyspielpublisher I-play präsentiert sein Line-up für das 1. Quartal 2006. Zu den Neuveröffentlichungen gehört u.a. das offizielle Spiel zu den olympischen Winterspielen "Torino 2006" sowie "U.S. Olympic Team Ice Hockey". Letzteres wird allerdings in Deutschland nicht verfügbar sein. Mit "24", dem Spiel zur US-Serie mit Kiefer Sutherland, mobilisiert der Publisher im Frühjahr 2006 ein weiteres erfolgreiches Franchise. Außerdem sollen im 1. Quartal die beiden Puzzlespiele "Slyder" und "Boulder Dash M.E. 2" erscheinen.
  • Jamba! rührt die Werbetrommel für Prepaid-Angebot.

  • Der Mobile-Entertainment-Anbieter Jamba! hat seine Suche nach einer geeigneten Werbeagentur für das in Zusammenarbeit mit E-Plus entwickelte Mobilfunkangebot nach kurzer Zeit abgeschlossen. Die Düsseldorfer Werbeagentur BBDO arbeitet bereits an einem TV-Spot, der ab Mitte Januar 2006 die Vermarktung von "Jamba! SIM" beschleunigen soll. Jamba! möchte mit "mächtigem Werbedruck" stärker in den heftig umkämpften Markt mit Prepaid-Karten für Handytelefonate einsteigen, berichtet der "Kontakter" in seiner aktuellen Ausgabe. Das Budget für die TV-Schaltungen liegt nach Aussage von Oliver Thiel, Director Advertising Productions Jamba!, "sehr, sehr hoch".
  • GEZ-Gebühren für UMTS-Handys?

  • Demnächst müssen sich möglicherweise auch Besitzer eines UMTS-Handys fragen, ob sie schon (GEZ)ahlt haben. Für Mobiltelefone, die das aktuelle TV-Programm aufs Display liefern, besteht nach Angaben der Gebühreneinzugszentrale GEZ nämlich grundsätzlich eine Rundfunkgebührenpflicht. "Mobiltelefone, die auch Hörfunk- oder Fernsehprogramme zum Beispiel über DVB-H oder DMB empfangen, sind Rundfunkempfangsgeräte. Somit besteht grundsätzlich eine Gebührenpflicht nach dem Rundfunkgebührenstaatsvertrag", erklärte ein GEZ-Sprecher gegenüber dem Nachrichtendienst dpa. Betroffen wären allerdings nur Handybesitzer, die noch kein TV- oder Radio-Gerät bei der GEZ angemeldet haben. Treffen würde es somit tatsächlich nur wenige: Der überwiegende Teil von rund 90 Prozent der privaten Haushalte in Deutschland verfüge über mindestens ein Fernsehgerät und habe dies auch bei der GEZ angemeldet, betonte der Sprecher. Die Anmeldung eines Zweitgeräts, etwa eines Handys sei nicht nötig, sehr wohl aber, wenn bisher noch kein Gerät für den Empfang von Radio oder TV gemeldet sei.
    09.01.06
  • Jamdat-Übernahme: US-Behörden geben grünes Licht.

  • Electronic Arts (EA) hat von der Federal Trade Commission grünes Licht für die Übernahme von Mobile-Games-Publisher Jamdat erhalten. Die US-Wettbewerbshüter hatten nach eingehender Prüfung keinerlei kartellrechtliche Einwände gegen die Übernahme. Nun geht EA davon aus, den 680-Mio.-Dollar-Deal bis zum 31. März abschließen zu können. Einziger Hemmschuh bleibt die Klage eines einzelnen Jamdat-Aktionärs, der die Übernahme verhindern will. Der Klageschrift zufolge werden die gebotenen 680 Mio. Dollar dem Marktwert Jamdats nicht gerecht. Der Kläger will das Geschäft gerichtlich untersagen lassen und so ein höheres Angebot EAs erzwingen. Marktbeobachter sehen dies anders. Einzelnen Analysten ist der aktuelle Kaufpreis viel zu hoch. Demnach zahle EA gut 200 Mio. Dollar zu viel für Jamdat.
  • Samsung-Chef: "Werden 2006 insbesondere durch Fotohandys wachsen".

  • Der südkoreanische Elektronikhersteller Samsung peilt ein Listing seiner Aktie in den USA an. "Wir werden uns am amerikanischen Markt listen lassen, wenn die Bedingungen dafür günstig sind", sagte der Vorstandsvorsitzende des Konzerns, Yun Jong Yong, in einem Interview mit 'Euro am Sonntag'. Einen genauen Termin wollte der Firmenchef allerdings nicht nennen. Samsung-Aktien sind derzeit an den Börsen in Seoul, London und Luxemburg gelistet. Yun Jong Yong erklärte, Samsung werde in diesem Jahr vor allem bei Fotohandys und UMTS-Geräten zulegen.

    "Wir werden weiter wachsen, insbesondere durch hochauflösende Fotohandys, durch die wachsende Verbreitung von UMTS-Geräten, durch NAND-Flash-Speichertechnik und LCDs", sagte der Samsung-Chef der Wirtschaftszeitung. Er kündigte an, bis 2010 in 20 Bereichen die Weltmarkt-Führerschaft anzustreben. Derzeit liege Samsung in acht Sparten unter anderem bei Speichermedien und Flachbildschirmen vorn. Samsung werde deshalb in diesem Jahr neun Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung stecken, so Yun Jong Yong. Im vergangenen Jahr habe der Konzern mit rund 5,2 Milliarden Dollar ebenfalls rund neun Prozent für Forschung und Entwicklung ausgegeben.
    06.01.06
  • CES: Sony Ericsson zeigt neues Walkman-Handy W810i.

  • Der japanisch-schwedische Handyhersteller Sony Ericsson stellt heute auf der Branchenmesse CES in Las Vegas, Nevada, ein neues Quadband-Handy aus seiner Walkman-Reihe vor. Das W810i verfügt über 20 Megabyte internen Speicher sowie 512 Megabyte Speicherplatz auf der mitgelieferten Speicherkarte.

    Weiterhin ist das Mobiltelefon mit einer 2 Megapixel-Kamera mit Fotoleuchte und einem 1,9 Zoll-Farbdisplay mit einer Auflösung von 176 x 220 Pixel ausgestattet. Der integrierte Media Player unterstützt die Formate MP3, AAC, MPEG4 und kann über einen Hotkey gestartet werden. Um Daten auf das Handy zu übertragen stehen Bluetooth, Infrarot und USB zur Verfügung. Nachrichten können per SMS, MMS und E-Mail versendet werden.

    Das Sony Ericsson W810i wird Ende des 1. Quartals 2006 im deutschen Handel erhältlich sein. Der Preis für das Mobiltelefon wurde noch nicht bekannt gegeben.
  • "X-OOM" macht Handys zum portablen Kleinstkino.

  • Das Kino für die Westentasche. Nachdem bhv Software mit "X-OOM Filme auf PSP" bereits Sonys PlayStation Portable um neue Filmabspielfunktionen erweiterte, nimmt der Softwareanbieter ab Anfang Februar auch Handys ins Visier. Mit "X-OOM Filme auf Handys" können Filmfans ihre Lieblings-DVDs, Heimvideos oder Musikclips bequem auf ihre Handyspeicherkarte laden und abspielen. Der vorhandene Speicherplatz schränkt allerdings die Qualität ein. "X-OOM" wandelt Unternehmensangaben zufolge die eingespeisten Videodateien um und komprimiert die Daten auf die benötigte Größe. Unterstützt werden alle Handys mit integriertem Videoplayer. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 29,99 Euro.
  • Skype macht VoIP-Telefonie mobil.

  • Die Internettelefonie-Spezialisten von Skype nutzen die Consumer Electronics Show 2006 in Las Vegas für einen großen PR-Rundumschlag. Partnerschaften mit den Unternehmen Creative, D-Link, Ipevo, Kodak, Netgear, Panasonic, und VTech sollen helfen, die Skype-Marktführerschaft in Sachen VoIP zu betonieren.

    Dabei standen vor allem in Zusammenarbeit mit Panasonic und Netgear entwickelte Schnurlostelefone mit VoIP-Fähigkeiten beziehungsweise WiFi-Geräte im Fokus des Interesses. Diese sollen Skype-Nutzer unabhängig vom PC machen und noch im ersten Quartal 2006 auf den Markt kommen. Das Netgear-Gerät soll zudem ähnlich wie ein Mobiltelefon auch außer Haus zum Einsatz kommen können, sofern sich sein Nutzer in der Nähe eines von weltweit bislang rund 20.000 entsprechend ausgestatteten Hotspots befindet.
    05.01.06
  • Die Sims 2 Mobile: Liebe, Freundschaft und das ganze Leben.

  • Ab sofort leben die „Sims“ auch auf Handys. Die Mobiltelefon-Version von EA Mobile heißt Die Sims 2 Mobile, sie bietet neben unkomplizierter Steuerung und schicker Grafik auch das legendäre Spielprinzip des berühmten PC- und Konsolen-Erfolgsspiels. Auch am Handy schickt man seinen Sim – männlich oder weiblich – durch das fast normale Leben.

    Beziehungen, Freundschaften, die große Liebe oder der schnelle Flirt – alles ist möglich. Man kann seine Freunde zu Partys einladen, plaudert über Politik genauso wie über die neusten Musik-Hits, richtet die Wohnung ganz nach dem eigenen Geschmack ein und erweitert sein Gemäuer nach und nach mit weiteren Räumen. Die Sims 2 Mobile ist bei allen wichtigen Providern zu haben, der Preis beträgt um die 5 Euro.
  • Fishlabs vergibt Amerika-Lizenzen an Superscape.

  • Amerikanische Mobilfunkkunden werden schon bald auf Spiele der Hamburger Entwickler von Fishlabs zurückgreifen können. Auf dem amerikanischen Kontinent wird Superscape fünf Spiele des Unternehmens exklusiv vermarkten. Den Anfang machen der Weltraum-Shooter "G.O.F." sowie der Fun-Racer "Bruning Tires". Sämtliche Titel sollen auf mehr als 60 Handsets erhältlich sein. "In der Branche ist Superscape bekannt für seine starke Ausrichtung auf mobile 3D-Spiele und seine führende Position als Publisher von 3D-Handyspielen. Mit seinen bestehenden Vertriebskanälen zu allen großen Netzbetreibern eröffnet Superscape uns eine riesige Konsumentenbasis", so Michael Schade, CEO von Fishlabs.
  • Motorola und Dolce & Gabbana vergolden Razr-Handy.

  • Handyhersteller Motorola bringt ein Mobiltelefon für die modebewussten Kunden auf dem Markt: In Zusammenarbeit mit den Luxus-Schneidern Dolce & Gabbana erschien nun das Liquid Gold Razr V3i. Allerdings sind von dem Gerät nur 1000 Exemplare verfügbar.

    Das Design der Sonderedition bearbeiteten die Mailänder Modeschöpfer, indem sie das Äußere vergoldeten. Zudem ist das Liquid Gold Razr V3i mit einem D&G-Bildschirmschoner, einem exklusiven Klingelton sowie einem Videoclip, der die 20-jährige Geschichte von Dolce & Gabbana zeigt, ausgestattet. Weiterhin verfügt das Mobiltelefon u.a. über Bluetooth, eine Digitalkamera mit 1,3 Megapixel und einen erweiterten TransFlash-Kartenspeicher.

    Die vergoldete Sonderedition soll in Dolce & Gabbana-Boutiquen in Italien, Deutschland, Spanien, Frankreich und Großbritannien erhältlich sein.
    04.01.06
  • Samsung will mit neuem Handy Lifestyle-Sparte erobern.

  • Der südkoreanische Elektronikhersteller Samsung hat heute in Schwalbach ein neues "Lifestyle-Handy" vorgestellt. Das Smartphone SGH-E770 bietet eine 1,3 Megapixel-Kamera mit integriertem Fotolicht, MP3-Player, TV-Ausgang und Bluetooth. Das Produkt ist in Anthrazit- und Silbertönen gehalten, hat die Abmessungen 90 x 46 x 20 Millimeter und wiegt 85 Gramm.

    Ca. 80 MB dynamischer Speicher bieten Raum für eigene Dateien. Per USB-Datenkabel oder Bluetooth ist zudem das Downloaden von Musiktiteln und Daten möglich. Mit dem so genannten Advanced Audio Distribution Profile (A2DP) ermöglicht das SGH-E770 darüber hinaus kabelloses Übertragen und Abspielen von Musikdateien im Auto auf kompatible Audio-Systeme oder über das optionale Bluetooth Stereo-Headset.

    Das Smartphone kann mit der Picsel Viewer-Funktion Microsoft Office-Dateien anzeigen, und unterstützt E-Mail-Dienste. Die Option der Sprachsteuerung erlaubt neben der Aktivierung von Funktionen auch die Anwahl von abgespeicherten Kontakten per Sprache. Das Samsung SGH-E770 ist ab sofort für 399 Euro erhältlich.
  • Motorola greift Nokia an.

  • Motorola hat sich und seinen Handys neue Namen gegeben und will Nokia auf dem Mobiltelefonmarkt vom Thron stoßen. Wie das "Handelsblatt" berichtet, sei dies nur ein Anzeichen einer neuen Strategie, mit der Motorola die fehlenden Marktanteile, derzeit verfügt man über rund 20 Prozent, Nokia über 30, aufholen will. Im Mittelpunkt dieser Strategie stehe die Devise: "Erst kommt das Design, dann die Technik." So hätten früher die Designer Gehäuse für das von den Technikern entwickelte Innenleben der Handys gebaut, jetzt würden die Designer das Gehäuse liefern und die Techniker bauen ein entsprechendes Innenleben ein. Auch an den Produktnamen lasse sich die "Revolution", deren Vater der Vorstandsvorsitzende Ed Zander ist, ablesen. Hießen die Motorola-, oder wie das Unternehmen neuerdings heißt, Moto-Handys früher noch V60 oder T720, so tragen sie jetzt Namen wie Pebl, das in Anlehnung an das englische "Pebble" eben wie ein Kieselstein in der Hand liegt, oder Razr, das flach wie eine Rasierklinge ("Razor") ausfällt.

    Erste Erfolge der neuen Strategie stellten sich auch bereits ein. So wurde das auf der CeBIT 2004 vorgestellte Razr-Handy allein im dritten Quartal 2005 6,5 Mio. Mal verkauft, sodass Motos Umsatz in diesem Segment um 41 Prozent auf 5,6 Mrd. Dollar anstieg, während die Konkurrenz zum Teil empfindliche Einbußen hinnehmen musste. Zwischenzeitlich ist auch der Anteil der Handyerlöse am Gesamtumsatz von 40 auf knapp 60 Prozent gestiegen.
  • Trotz Abschaltung der 0190-Abzocknummern weiter Gefahr.

  • Seit Jahresbeginn dürfen die alten 0190er-Nummern nicht mehr verwendet werden. Sie sind den neuen 0900-Nummern gewichen, welche die Bundesnetzagentur eingerichtet hat. Mehr Rechtsschutz und Transparenz für die Kunden war Ziel der Umstellung. Doch Vorsicht: auch jetzt noch können hohe Telefonrechnungen zu Stande kommen. Denn gemäß dem Telekommunikationsgesetz dürfen immer noch maximal 2 Euro pro Minute oder zeitunabhängig höchstens 30 Euro pro Verbindung berechnet werden, warnt die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein heute in Kiel. Denn trotz der gesetzlich vorgegebenen Preisobergrenzen gibt es für 0900er-Dienstanbieter kein festes Preisschema, an dem sich Verbraucher orientieren können.

    Der Preis der 0900er-Vebindung muss vom Dienstanbieter vor Beginn der Entgeltlichkeit kostenlos genannt werden. Die erste Ziffer nach der 0900-Einwahl entscheidet und informiert über die Art des Dienstes. Die "1" steht für "Information", die "3" fuer "Unterhaltung" und die "5" für "Dienste für Erwachsene". Durch diese Systematik lassen sich gleichzeitig auch bestimmte Inhalte gezielt sperren.

    Verbraucher können Name und Sitz des jeweiligen 0900er-Dienstanbieters über die Web-Seite der Bundesnetzagentur erfahren. Bei unberechtigten 0900er-Forderungen können Nutzer die Bundesnetzagentur informieren, die dann u. a. die Abschaltung der missbräuchlich genutzten Nummer anordnen kann. "Die Verbraucherzentrale wird den Markt genau beobachten und sehen, ob unseriöse Anbieter auftauchen werden", so Thomas Hagen, Sprecher der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein.

    Vorsicht ist bei Anrufen vom Handy geboten, denn die Mobilfunkbetreiber unterliegen nicht der Aufsicht durch die Bundesnetzagentur. Sie müssten mit den 0900-Anbietern gesondert Verträge abschließen, sonst können 0900er-Nummern aus dem jeweiligen Mobilfunknetz nicht angewählt werden.
    03.01.06
  • Living Mobile veröffentlicht mit Brunswick Bowling eine realistische, grafisch hochwertige Bowlingsimulation.

  • Living Mobile begrüßt das neue Jahr mit einer Bowling Simulation der Extraklasse: Brunswick Bowling wird nicht nur Profis begeistern! Mit diesem Spiel zeigt der führende Hersteller von Handyspielen einmal mehr die Leistungsfähigkeit von Java-Spielen der neuesten Generation. Detaillierte 3D-Grafiken machen das Bowling auf dem Handy zum Erlebnis!

    In Brunswick Bowling schlüpft der Spieler zunächst in die Rolle von Paul oder Cheryl, die sich auf einen gemütlichen Bowlingabend mit ihren Freunden verabredet haben. Nach und nach stellen sich ihnen die unterschiedlichsten Herausforderer in den Weg, angefangen vom angetrunkenen Säufer bis hin zum Bowling Champ.

    Beweisen Sie, dass Sie der König der Bowlingbahn sind und weisen Sie ihre Gegner in die Schranken! Durch die originelle Verknüpfung der Spiele mittels einer Story wird Sie von der ersten Sekunde an das Bowlingfieber packen! Zahlreiche unterschiedliche Charakter, Bowlingkugeln und nicht zuletzt der Multiplayer Modus lassen auch nach vielen Stunden keine Langweile aufkommen und sorgen für immer neue Herausforderungen!

    Brunswick Bowling:

    >> Der Spieler kann zwischen mehreren Charakteren wählen, in deren Rolle er schlüpfen möchte.
    >> Zusätzlich können weitere Bonuscharaktere erspielt werden.
    >> Das Spiel wird durch kleine Zwischensequenzen zwischen den Herausforderern aufgelockert
    >> Bis zu 5 verschiedene Gewichtsklassen bei den Bowlingkugeln anwählbar
    >> Unterschiedliches Verhalten der Kugeln, je nach Geschwindigkeit und Rotation und Gewichtsklasse
    >> Leicht erlernbares Gameplay und Trainingsmodi erleichtern den Einstieg
    >> Fantastische, gestochen scharfe Grafik
    >> Im Multiplayer Modus kann auch gegen Freunde gespielt werden
  • "Blooover II" stellt Sicherheit von Bluetooth erneut in Frage.

  • Martin Herfurt und seine Kollegen von Trifinite haben auf dem Chaos Communication Congress 2006 die neueste Version ihrer Handysoftware "Blooover" vorgestellt. "Blooover II" erlaubt es, verschiedene Sicherheitslücken der Bluetooth-Funktechnologie zu testen. Drei verschiedene Methoden, um ein ungeschütztes Handy mit offener Bluetooth-Verbindung zu schädigen, stehen dabei im Vordergrund. Der BlueBug-Angriff ermöglicht das Versenden von SMS und MMS auf dem fremden Gerät und das Ausspionieren gespeicherter Rufnummern. Mittels BlueSnarfing lassen sich beliebige Daten auslesen und kopieren.

    Der HeloMoto-Angriff schließlich ist eine Kombination aus BlueBug und BlueSnarf. Eine spezielle Version von "Blooover II" kann zudem auf ungeschützten Mobile Devices installiert werden - noch allerdings ohne sich dann von dort aus selbstständig weiter zu verbreiten. Die Möglichkeiten, die sich künftig bieten, lassen sich mit "Blooover II" jedoch bereits erahnen, was den Entwicklern ebenfalls ein Anliegen ist.

    "Blooover II" ist eine J2ME(Java 2 Micro Edition)-Software. Auf Mobiltelefonen ist sie lauffähig mit MIDP 2.0 (Mobile Information Device Profile) und der Bluetooth-Schnittstelle JSR-82 und kann von Privatanwendern kostenlos im Internet heruntergeladen werden.
  • Sony: "LocationFree TV" auf GSM-Telefonen?

  • Die Mediastreaming-Technologie "LocationFree TV" von Sony bringt in Japan und den USA Videos und Fernsehsendungen auf mobile Endgeräte wie PlayStation Portable oder tragbare Fernseher mit Wireless-LAN. Im Frühjahr 2006 soll der Service Medienberichten zufolge auch in Europa angeboten werden, allerdings erweitert um die Empfangsmöglichkeit auf GSM-Telefonen. Auch in Japan und den USA sei eine Ausweitung auf des Dienstes auf Mobiltelefone möglich, hieß es. Von Sony wurden die Gerüchte offiziell nicht bestätigt. Ziel der "LocationFree"-Technologie ist die Konvergenz von Telekommunikation, Fernsehen und Breitbandinternet voranzutreiben.
  • Moskau ist Russlands Handymetropole.

  • Etwa 120 Mio. Russen telefonieren mobil. Das entspricht einer Penetrationsrate von 84 Prozent, teilte Telekommunikationminister Leonid Reiman in Moskau mit. Für die hohe Zahl sorgen vor allem die größeren Städte: In Moskau liegt die Rate etwa bei 131 Prozent, da dort viele Mobilfunker zwei oder mehr Handys besitzen. Der europäische Durchschnitt der Handyverbreitung liegt bei 85 Prozent.
    02.01.06
  • HAPPY NEW YEAR 2006.

  • Das Handy-Gamebank Team und ich wünschen allen Besuchern ein frohes neues Jahr 2006. Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei allen treuen, und auch den immer wieder neuen, Besuchern unserer Webseite bedanken. Wir freuen uns über den erfolgreichen Start, und sehen dies als Ansporn, um Euch, liebe Handy-Gamebanker auch im neuen Jahr mit anspruchsvollen Inhalten zu versorgen.

    Wir freuen uns, allen Usern bereits heute anzukündigen, dass wir die Inhalte kräftig aufstocken werden. Neben vielen neuen und vor allem aktuellen downloadbaren Spieletiteln, wird es neben dem aktuellen Newsbereich vermehrt Tests zu aktuellen Spielen und Handy Modellen geben.

    Falls es Fragen und Anregungen von eurer Seite gibt, sind wir dafür natürlich immer offen. Schickt einfach eine Email an uns, und wir werden euch schnellstmöglich antworten. In diesem Sinne weiterhin viel Spaß und die besten Grüße eurer Jörg
  • Mobiles Video sorgt für Freude bei Contentinhabern.

  • Der Erfolg von mobilen Videoabspielgeräten wie dem Video-iPod von Apple könnte für Freude bei Contentinhabern sorgen. Das meinen jedenfalls die Marktforscher von Nielsen Entertainment. Sie sind davon überzeugt, dass sich durch solche Geräte zusätzliche Einnahmequellen für Rechteinhaber erschließen lassen. Kannibalisierungseffekte gegenüber Distributionskanälen wie DVD und Pay-per-view sehen die Marktforscher hingegen nicht. Vielmehr seien portable Videoabspielgeräte eine Ergänzung zum digitalen Videorekorder. Schließlich könnten Konsumenten ihre erworbenen Inhalte so vielfältiger nutzen. Apples Bekanntgabe, nur wenige Tage nach Einführung des Video-iPods bereits eine Mio. Videodownloads von insgesamt nur fünf TV-Serien verkauft zu haben, unterstreicht nach Überzeugung der Marktforscher diese These.

    Die Analysten glauben zudem, dass das Videodownloadangebot von Apple und anderen langfristig zur zunehmenden Verbreitung des Handys als Betrachtungsmedium führen werde. Der Trend zu immer größeren Displays in Mobiltelefonen belege diese Entwicklung.
  • Kamerahandys durchdringen den Markt.

  • Im Jahr 2009 sollen weltweit etwa 910 Mio. Kamerahandys abgesetzt werden. Zu diesem Ergebnis kommen die US-Marktforscher von IC Insights. Demnach ist bereits jetzt annährend jedes zweite Mobile Device (45 Prozent) mit einer Kamera ausgestattet. Bis 2009 soll der Anteil auf 73 Prozent steigen. Für das kommende Jahr prognostizieren die Analysten einen Absatz von weltweit rund 475 Mio. Geräten mit Schnappschussfunktionalität; das entspricht einem Anteil am Gesamtabsatz von Mobiltelefonen von 54 Prozent. In den nächsten Jahren sollen sich zudem Handys mit 2-Megapixel-Kamera als Standard durchsetzen, zeigen sich die Experten überzeugt. Höhere Auflösungen von sieben bis acht Megapixel sollen ab 2009 ebenfalls im Massenmarkt verbreitet sein.



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